Beitragsangleichung in der Haftpflichtversicherung  zum 01.07.2021 nach Ergebnis der unabhängigen Treuhänder-Ermittlung


Mit Wirkung zum 01. Juli 2021 wird die Haftpflichtkasse die Beiträge im Bestand des Haftpflichtgeschäfts ab der nächsten Hauptfälligkeit um 10 Prozent anheben. Über viele Jahre hinweg ist es der Haftpflichtkasse gelungen, der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung entgegenzustehen und ihre Beitragssätze in der Haftpflichtversicherung weitestgehend stabil zu halten.



Warum werden die Beiträge angepasst?

Dieses Jahr wird die Haftpflichtkasse der von einem unabhängigen Treuhänder empfohlenen Beitragsangleichungen folgen und zum 1. Juli 2021 ihre Beitragssätze gemäß den Allgemeinen Bedingungen für die Allgemeine Haftpflichtversicherung (AHB) um zehn Prozent erhöhen. Diese Entscheidung wurde unter anderem vor dem Hintergrund folgender Aspekte getroffen:

  • In den Jahren 2019 und 2020 waren auf Basis der Treuhänderfeststellung zur Beitragsangleichungsklausel in der Allgemeinen Haftpflicht keine Beitragsanpassungen möglich. Der aus diesen beiden Jahren resultierende Vortrag ist in diesem Jahr zu berücksichtigen.
  • Im Jahr 2020 wurden überdurchschnittlich hohe Schadenzahlungen für Schäden geleistet, die aus den Jahren vor 2020 stammen. Dies ist zum einen der Regulierung einzelner Großschäden geschuldet. Zum anderen ist insgesamt am Markt ein höheres Zahlungsniveau zu beobachten. Dieses dürfte unter anderem auf eine schnellere Regulierung im Zuge der Pandemie zurückzuführen sein.


Wie berechnet sich die Beitragsangleichung?
Ein unabhängiger Treuhänder ermittelt Jahr für Jahr, ob aufgrund gestiegener Schadenzahlungen eine Beitragsangleichung in der Allgemeinen Haftpflichtversicherung erforderlich ist. Dieses Jahr wurde eine Erhöhung des Durchschnitts der Schadenzahlungen im Kalenderjahr 2020 gegenüber dem Kalenderjahr 2017 um insgesamt 13,8 % errechnet. Die gemäß AHB vorgeschriebene Abrundung des ermittelten Prozentsatzes auf die nächst niedrigere, durch fünf teilbare, ganze Zahl ergibt eine Erhöhung um 10 %.

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Welche Möglichkeiten haben Versicherungsnehmer?
Versicherungsnehmer erhalten die Information zur Beitragsanpassung zusammen mit der Beitragsrechnung rechtzeitig vor Fälligkeit. Aufgrund der Beitragsanpassung steht dem Kunden ein außerordentliches Kündigungsrecht zu. Er kann den Versicherungsvertrag innerhalb eines Monats nach Zugang der Mitteilung des Versicherers mit sofortiger Wirkung, frühestens jedoch zu dem Zeitpunkt kündigen, in dem die Beitragserhöhung wirksam werden sollte.

Die privaten Haftpflichtversicherungen der Haftpflichtkasse weiterhin mit ausgezeichnetem Preis-Leistungs-Verhältnis
Dank unserer bedingungsgemäßen Innovationgarantie in der Privat-Haftpflicht sowie in der Tierhalter-Haftpflicht profitieren die meisten unserer Bestandskunden automatisch von Leistungsverbesserungen bei der Überarbeitung unserer Produkte für Neukunden, sofern sie das entsprechende Beitragsniveau erfüllen - die Innovationgarantie hält also Ihren Versicherungsschutz stets aktuell: Sie ist ein Versprechen für die Zukunft.

Welche Leistungsverbesserungen Ihrem Vertrag bereits heute zugrunde liegen oder ob es Optimierungsbedarf für Ihren Vertrag gibt, besprechen wir gerne mit Ihnen im persönlichen Gespräch – rufen Sie uns einfach an oder nutzen Sie unseren kostenlosen Rückruf-Service.

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